Über den Windpark

Standorte sorgfältig gewählt

Das Land Niederösterreich hat in den vergangenen Monaten Fachleute der Raumordnung, des Landschafts- und Naturschutzes, der Vogelkunde und des Tourismus beauftragt, Zonen zu finden, die für Windkraftwerke geeignet sind.

Maximal sechs Windkraftwerke

 Eine dieser Zonen liegt auf den Gebieten der Stadtgemeinde Geras und der Marktgemeinde Sigmundsherberg. Die Windkraft Simonsfeld plant auf dieser Fläche einen Windpark mit bis zu sechs Windkraftwerken. Alle Standorte befinden sich im Wald oder in Waldnähe. Sie sollen entlang von gut ausgebauten Forststraßen errichtet werden - damit die Beeinträchtigung des Waldes möglichst gering bleibt. Von den nächstgelegenen Wohnsiedlungen sind zwei geplanten Anlagen rund 1.400 Meter und mehr entfernt. Die übrigen halten einen deutlich größeren Abstand - weitaus mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 1.200 Meter. Wir planen mit Anlagen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Unsere Herstellerwahl fiel auf die norddeutsche Firma Nordex und auf den Anlagentyp N163 mit einer Nabenhöhe von 164 Meter. Diese Anlage erreicht eine Gesamthöhe von rund 247 Metern.

Der Ertrag dieses Projektes würde reichen, um mehr als 24.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen. Das entspricht mehr als 80% der Haushalte im ganzen Bezirk Horn.

 



Aufwändiges Prüfverfahren

Wir wollen das Projekt im Sommer 2021 beim Land Niederösterreich einreichen. Bis zur Errichtung des erstes Windkraftwerkes ist es noch ein langer Weg: im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung werden alle wichtigen Schutzgüter geprüft: Naturschutz, Schallemissionen, Tourismus, usw. Experten des Landes entscheiden über jede einzelne Anlage. Die Entwickler der Windkraft Simonsfeld AG gehen davon aus, dass das strenge Bewilligungsverfahren mindestens ein bis eineinhalb Jahre dauern wird.

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