Aktuelles

4.10.21 

Windpark zur Umweltprüfung eingereicht

Mit der Einreichung beim Amt der NÖ Landesregierung startete die Windkraft Simonsfeld die Umweltprüfung für den geplanten Windpark in der Marktgemeinde Sigmundsherberg. Geplant sind sechs moderne Windenergieanlagen auf bereits gewidmeten Standorten in einem Waldgebiet der Katastralgemeinden Kainreith und Walkenstein. Sie werden mehr Strom erzeugen, als 24.000 Privathaushalte verbrauchen. Die sechs Standorte befinden rund 1.400 Meter und mehr von den nächstgelegenen Ortschaften entfernt.

„Die Vorbereitungen haben mehr als ein Jahr gedauert. Wir haben intensive Untersuchungen beauftragt und umfassende Studien erstellen lassen. Besonders wichtig war uns die Beurteilung der Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen im Projektgebiet. Wir haben schalltechnische Berechnungen angestellt und eine Studie zu den Auswirkungen auf das Landschaftsbild beauftragt. Alles in allem sind die Unterlagen mehrere hundert Seiten stark“, erläutert Projektleiter Jonathan Brendel den Aufwand, den die Windkraft Simonsfeld in den vergangenen Monaten betrieben hat. „Wichtig ist uns, dass wir alle wesentlichen Schutzgüter sorgfältig und umfassend untersucht haben, damit wir alle Fragen und Themen der Sachverständigen des Landes NÖ zu unserem geplanten Projekt beantworten können“, so Jonathan Brendel.

In den kommenden Monaten werden unabhängige Expert*innen im Auftrag des Landes NÖ die Untersuchungen und Studien überprüfen. Die Ergebnisse werden in einigen Monaten vorliegen. Sie werden der Bevölkerung zur Einsicht und zur Stellungnahme vorgelegt. Danach werden allfällige Einwendungen geprüft und von den Sachverständig*innen bearbeitet.

Rechtsgültige Widmung – keine zweite Volksabstimmung
Kritiker*innen des Projektes, die eine zweite Volksabstimmung durchführen wollen, erteilte Bürgermeister Franz Göd eine klare Absage: „Das Thema wurde bereits eindeutig entschieden: 57% unserer Bürger*innen haben auf die Frage: „Sollen im Waldgebiet der Katastralgemeinden Kainreith und Walkenstein Flächen für die Windstromerzeugung gewidmet werden?“ mit Ja abgestimmt. Der Gemeinderat hat daher die Flächenwidmung beantragt und das Land hat rechtskräftig gewidmet. Genau auf diesen Flächen sollen die Windräder errichtet werden. Wir können das Thema doch nicht so lange abstimmen, bis das Ergebnis dem einen oder anderen passt!“ Der Bürgermeister sieht sich auch von der Gemeindeordnung bestätigt: „Volksabstimmungen sind auf Gemeindeebene für Fragen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde vorgesehen, die vom Gemeinderat noch nicht entschieden worden sind. Bei uns haben die Bevölkerung und der Gemeinderat bereits entschieden. Das Land hat rechtskräftig gewidmet. Daher brauchen wir keine neuerliche Abstimmung“.

v.l.n.r: Projektleiter Jonathan Brendel, der Förster des Stifts Geras, Markus Phillip, Bürgermeister Franz Göd und Christoph Hofbauer, Leiter der Projektentwicklung bei der Windkraft Simonsfeld AG

Umfassende Information für die Bürger*innen
Die Information der Bürger*innen vor Ort ist wichtig: Der geplante Windpark wurde bereits im Gemeindekurier ausführlich vorgestellt. Die regionalen Medien haben dem Projekt in den vergangenen Wochen mehrere Beiträge gewidmet. Eine Infobroschüre über das eingereichte Projekt wird in den kommenden Tagen an alle Haushalte in der Marktgemeinde zugestellt. Damit jede/r Bürger*in seine Fragen kompetent beantwortet bekommt, eröffnet die Windkraft Simonsfeld ab sofort einmal pro Woche ein Bürgerbüro im Gemeindeamt. Im Oktober wird Projektleiter Jonathan Brendel jeden Dienstag mit seinem Team den Bürger*innen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Ab November werden Bürger-Infotage nach Bedarf angeboten.

Bürgerbüro:

Gemeindeamt Sigmundherberg,
Oktober: Dienstag 15 – 19 Uhr
Ab November: nach Bedarf

Kontakt: jonathan.brendel@wksimonsfeld.at

21.06.2021 

Erneuertes Windparkprojekt in Sigmundsherberg

Sechs moderne Windräder auf bereits gewidmeten Standorten. Effizentere Anlagen erzeugen deutlich mehr Strom.

Die Windkraft Simonsfeld AG plant sechs Windenergieanlagen im Gemeindegebiet von Sigmundsherberg. Von den umliegenden Dörfern sind alle geplanten Standorte rund 1.400 und mehr Meter entfernt.

„Wir planen unseren erneuerten Windpark auf den bereits gewidmeten Standorten. Zum Wohngebiet halten wir deutlich mehr Abstand als vorgeschrieben“, erläutert Jonathan Brendel, Projektleiter der Windkraft Simonsfeld AG.

Die Vorgeschichte des Projektes reicht bis ins Jahr 2014 zurück, als sich bei einer Bürgerbefragung 57% an den Wahlurnen für den Windpark entschieden. Im Jahr darauf widmete der Gemeinderat die Flächen zur Windkraftnutzung. 2019 geriet der Anlagenhersteller Senvion in wirtschaftliche Schwierigkeiten und die für Sigmundsherberg geplanten Anlagentypen waren nicht mehr auf dem Markt verfügbar. Der Windpark wurde daher mit neuen Anlagen umgeplant. Nun steht das Projekt kurz vor der Einreichung. Der Gemeinderat beschloss am 1. Juni die dafür notwendige Anpassung des Vertrages mit der Windkraft Simonsfeld. In der folgenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) prüfen die zuständigen Behörden und unabhängige Sachverständige alle relevanten Fragen. Das Windpark-Projekt wird noch im Sommer zur UVP eingereicht. Das Ergebnis wird frühestens in einem Jahr erwartet.

Moderne Windkrafttechnologie macht es möglich: Die Anlagentypen mit denen die Windkraft Simonsfeld ihren Windpark nun einreicht, werden so viel Strom erzeugen, dass man damit mehr als 24.000 Privathaushalte versorgen könnte. „Die Effizienz- Steigerung der neuen Anlagentypen entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 80% aller Privathaushalte im Bezirk“, erläutert Bürgermeister Franz Göd und verspricht seinen Gemeindebewohner*innen: „Wir haben mit der Windkraft Simonsfeld vereinbart, dass die Anlagen-Gesamthöhe unter 250 Metern bleibt. Die  deutliche Ertragssteigerung der modernen Anlagen wird sich auch erfreulich auf das Gemeindebudget auswirken. Auch das haben wir mit der Windkraft Simonsfeld vertraglich vereinbart“. Bürgermeister und Gemeinderat arbeiten bereits an Ideen, wie die Bevölkerung über ökologische und soziale Projekte davon profitieren soll.

11.01.2021 

Stromproduktion 2020 knapp über Plan

2020 war ein sehr zufriedenstellendes Windjahr für die Windkraft Simonsfeld: Unsere Wind- und Sonnenkraftwerke haben im vergangenen Jahr 499,1 Mio. kWh umweltfreundlichen Strom produziert und damit die geplante Produktion knapp übertroffen. Dies entspricht insgesamt dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 125.000 Haushalten.

Windsituation 2020 durchwachsen
Die Windsituation im Jahresverlauf war durchwachsen: Auf einen windschwachen Jänner folgte ein extrem windstarker Februar. Aufgrund mehrerer Sturmtiefs und der generell sehr guten Windverhältnisse in diesem Monat konnten wir den Planertrag um 75 % überschreiten. Auch im März und Juni war das Windangebot hervorragend, sodass unsere Stromproduktion zum Halbjahr rd. 10 % über Plan lag.

Im 2. Halbjahr lagen die Erträge dann – mit Ausnahme von Oktober Dezember – tendenziell unter den geplanten Werten. Enttäuschend war insbesondere der November mit einer Produktion, die rd. 42 % unter dem Planertrag lag.

Letztlich konnte erfreulicherweise mit Jahresende ein Produktionsergebnis erreicht werden, das knapp über den geplanten Erträgen liegt.

Diagramme Planproduktion und tatsächliche Produktion im Jahresverlauf 2020:

grüne Balken bzw. Linie: tatsächliche Produktion
blaue Balken bzw. Linie: geplante Produktion

>> Zur Übersicht der Ertragsdaten

30.01.20 

Windpark Umplanung: Eingereichtes Projekt zurückgezogen – neues Projekt folgt


Die Windkraft Simonsfeld entwickelt seit 2014 sechs Windkraftwerke in der Marktgemeinde Sigmunsherberg. Geplant waren sechs Windkraftwerke der Type SENVION 3.2M114. Der deutsche Hersteller musste im Vorjahr Konkurs anmelden. Seit Jahreswechsel steht fest, dass die Anlagenproduktion eingestellt wird. Die Windkraft Simonsfeld hat daher ihren Antrag auf Bewilligung des Projektes zurückgezogen. Ein neues Projekt im selben Gebiet soll so bald wie möglich eingereicht werden.

„Der Konkurs unseres Vertragspartner SENVION ist für uns sehr bedauerlich. Seit Kurzem steht fest, dass für die Turbinenerzeugung kein Käufer gefunden wurde. Der Anlagentyp, den wir zur Genehmigung eingereicht haben, ist somit am Markt nicht mehr verfügbar. Daher haben wir unseren Projektbewilligungsantrag beim Land NÖ zurückgezogen“, erläutert Markus Winter, technischer Geschäftsleiter und für die Projektentwicklung der Windkraft Simonsfeld verantwortlich.

Aufgeben wird die Windkraft Simonsfeld den attraktiven Windstandort nordöstlich von Horn aber nicht: „Sobald der neue Anlagentyp feststeht werden wir ein neues Projekt mit sechs Anlagen im selben Projektgebiet einreichen“, kündigt Markus Winter an.

19.11.18 

Klimawandel: „Windpark ohne Wald“

Die Windkraft Simonsfeld entwickelt seit vier Jahren einen Windpark in der Marktgemeinde Sigmundsherberg. Die sechs geplanten Anlagen sollen in einem Wirtschaftswald in den Katastralgemeinden Kainreith und Walkenstein entstehen.

Der Standort im Wald hat immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt. Nun hat der Klimawandel neue Fakten im Stiftswald geschaffen: die frostarmen Winter und die heißen, trockenen Sommer der vergangenen Jahre waren ideal für den Borkenkäfer – und existenzbedrohend für die Fichtenwälder:


Stiftsförster Markus Phillip mit Projektleiter Michael Nagl (Windkraft Simonsfeld)

Markus Phillip ist Förster im Stift Geras und für die Bewirtschaftung von mehr als 1.600 Hektar Stiftswald zuständig. Sein Urteil lässt nichts an Deutlichkeit vermissen:

Der Klimawandel hat eine Spur der Verwüstung durch unseren Stiftswald gezogen: „Wir mussten bereits 100 Hektar Wald roden und werden bis Ende April weitere 200 bis 300 Hektar roden müssen. Kommt jetzt ein warmer Winter und ein trockener, heißer Sommer, dann werden wir in wenigen Jahren fast keine Fichten mehr in unseren Wäldern haben. Aus forstwirtschaftlicher Sicht ist das eine Katastrophe!“

An drei von sechs Standorten für die geplanten Windkraftwerke wurde der Wald bereits fast zur Gänze gerodet. An den anderen drei Standorten haben die Fichtenkulturen massive Schäden, wurden zum Teil bereits geschlägert oder werden demnächst gefällt. „Vor vier Jahren habe wir noch darüber diskutiert, wie viele Bäume wir pro Windkraftwerk entnehmen müssten. Jetzt hat uns der Klimawandel die Entscheidung abgenommen:  Für die Windräder werden wir keine Wälder roden, weil es an den in Frage kommenden Standorten kaum noch Bäume zu fällen gibt!“

Franz Göd, Bürgermeister in Sigmundsherberg, sieht sich durch den Klimawandel in seiner Entscheidung für den Windpark bestätigt: „Wir haben den Windpark von Anfang an als unseren Beitrag gegen den Klimawandel unterstützt. Vor unserer Volksbefragung zum Windpark vor vier Jahren war das ein großes Thema in unserer Gemeinde. 58% der Bürger haben bei der Abstimmung für unseren Windpark im Wald gestimmt.  Traurig, dass uns der Klimawandel schneller als erwartet mit voller Wucht erreicht hat. Aus unserem Windpark im Wald hat der Klimawandel einen Windpark ohne Wald gemacht hat. Ich hoffe, dass das auch dem einen oder anderen Kritiker zu denken gibt und der Windpark nun zügig umgesetzt wird“.

Aktuell wird über das Projekt im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung entschieden. Die Entscheidung der Behörden in erster Instanz wird im Frühjahr des kommenden Jahres erwartet.

Hier finden Sie dazu auch ein anschauliches Video:


8.10.18 

Unterlagen für Windpark liegen zur Einsicht auf

Die Windkraft Simonsfeld AG plant in den Katastralgemeinden Kainreith und Walkenstein die Errichtung von sechs Windenergieanlagen vom Typ Senvion 3.4M122 mit einer Nabenhöhe von 139 Metern. Insgesamt wird der Windpark eine Strommenge produzieren, die dem Jahresverbrauch von mehr als 13.000 Haushalten entspricht. Ab 9. Oktober liegen die Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung auf den Gemeindeämtern öffentlich zur Einsicht auf.

Vor vier Jahren hatte eine Volksbefragung eine 58%ige Zustimmung für das Projekt ergeben. Nach einer intensiven Planungsphase mit umfangreichen Untersuchungen und Prüfungen durch ein Dutzend Sachverständige verschiedenster Disziplinen liegen nun die Ergebnisse und Unterlagen vollständig auf dem Tisch. Die Bevölkerung ist eingeladen, auf den Gemeindeämtern der Projektgemeinden ab 9. Oktober bis einschließlich 22. November Einsicht in die Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zu nehmen. Bewohner der Standortgemeinden können bei der UVP -Behörde schriftliche Stellungnahmen beziehungsweise Einwendungen einbringen. In diesem Fall wird die Behörde zusätzlich eine mündliche Verhandlung in der Region anberaumen. Bei positivem Verlauf wird ein erstinstanzlicher Bescheid im ersten Quartal des kommenden Jahres erwartet.

Mai 2017 

Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht

Am 16. Mai 2017 reichte die Windkraft Simonsfeld das Windparkprojekt in der Marktgemeinde Sigmundsherberg zur Bewilligung im Rahmen eines Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens ein. Bei den Windkraftwerken handelt es sich um sechs Anlagen des Typs Senvion 3.4M122. Nun sind unabhängige Sachverständige und die Vertreter des Landes NÖ am Zug. Sie prüfen alle relevanten Sachgebiete im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Vorliegen der Ergebnisse wird für die zweiten Jahreshälfte 2018 erwartet. Die Gutachten werden dann sechs Wochen lange im Gemeindeamt zur öffentlichen Einsicht aufliegen. Dann sind die Gemeindebürgerinnen und –Bürger am Zug und können sich umfassend Informieren und einbringen.. In diesem Fall werden die Gutachter und Landesstellen das Projekt in einer öffentlichen Verhandlung mündlich in der Marktgemeinde Sigmundsherberg verhandeln. Mit der Ausstellung des UVP – Bescheides wäre dann rund um den Jahreswechsel zu rechnen.

26.03.2015 

Fächenwidmung für Windpark beschlossen

Gestern Abend hat die Marktgemeinde Sigmundsherberg mit überwältigender Mehrheit die Flächenwidmung für die Standorte unseres geplanten Windparks beschlossen. Von 19 Gemeinderäten stimmten in geheimer Wahl 14 Gemeinderäte dafür, nur drei dagegen. Es gab eine Stimmenthaltung und eine entschuldigte Abwesenheit.

Bereits am 12. Oktober hatten sich die Gemeindebürger mit einem deutlichen Ja für Windkraft ausgesprochen: 57 % der Wahlbeteiligten entschieden sich für den von uns geplanten Windpark mit insgesamt 6 Windkraftanlagen. Gestern stimmte nun auch der Gemeinderat mit deutlicher Mehrheit für die entsprechende Flächenwidmung.

12.10.14 

Klare Mehrheit für Windpark Sigmundsherberg

57 % der Wahlbeteiligten haben sich gestern für Windkraft in Sigmundsherberg entschieden. Bei 70 % Wahlbeteiligung erhielt der von uns geplante Windpark in den Katastralgemeinden Kainreith und Walkenstein eine klare Zustimmung. Auch das Projekt von WEB und EVN in der Nachbargemeinde Meiseldorf erhielt mit 51,7 % eine Mehrheit.

In einer ersten Stellungnahme freut sich Bürgernmeister Franz Göd:„ Dies ist einen Auftrag für die Gemeinde. Das Ergebnis ist, wie im Vorfeld versprochen, bindend.“


Projektleiter Heribert Müller (WKS), GGR Gerhard Treiber, Bürgermeister Franz Göd (Sigmundsherberg) und Niko Reisel, Bgm. von Meiseldorf, freuen sich.

„Wir freuen uns natürlich riesig über die große Zustimmung zu unserem Windpark. Wir wissen aber auch, dass wir noch viel Überzeugungsarbeit vor uns haben“, freut sich Projektleiter Heribert Müller von der Windkraft Simonsfeld AG. Als nächster Schritt wird die Flächenwidmung eingeleitet.

Zur Website der Marktgemeinde Sigmundsherberg mit dem Ergebnis

 

4.10.2014 

Exkursion in den Windpark Sternwald

Mehr als 30 Mitglieder des Pensionistenclubs Sigmundsherberg nahmen an der zweiten Exkursion in den Windpark Sternwald teil.  Abfahrt war um 8 Uhr früh, vormittags stand eine Stadtführung in Freistadt auf dem Programm.  Anschließend gings nach Vorderweißenbach: Nach dem gemeinsamen Mittagessen erzählte Mag. Andreas Reichl - Religionslehrer und Geschäftsführer des Windparks Sternwald mit insgesamt 7 Anlagen - über die positiven Erfahrungen mit Windkraft im Wald. Die Gemeinde bewirbt den Windpark als Tourismusattraktion, die Bürger stehen laut Umfrage voll und ganz hinter Windkraft und auch die Waldtiere haben sich problemlos an die Anlagen gewöhnt.

Die Teilnehmer konnten sich danach vor Ort selbst ein Bild machen und die Anlagen im Wald in Augenschein  nehmen.  Dass diese selbst bei mittlerer Windgeschwindkeit  auch in unmittelbarer Nähe kaum zu hören waren, hat alle sichtlich überrascht. Zufällig anwesend war auch Bgm. Leopold Gartner, der die Aussagen über die hervorragende Akzeptanz des Windparks in der Gemeinde nur bestätigen konnte.

Bild: Heribert Müller, der Vorderweissenbacher Bgm. Gartner, Gerhard Treiber, Franz Hahn.

4.10.2014 

Infoveranstaltung in Sigmundsherberg

Am 3.10. fand im Volksheim Sigmundsherberg  eine weitere Infoveranstaltung zu den Windkraftprojekten in Sigmundsherberg und Meiseldorf  statt. Knapp 100 Besucher waren anwesend und nahmen rege an der Diskussion teil, die bis knapp vor Mitternacht dauerte.

Univ. Doz. Dr. Hanns Moshammer von der Medizinischen Universität Wien und Otmar Schlager von der Energieagentur der Regionen hielten Referate. Anschließend standen vor allem Themen wie Windkraft im Wald, Infraschall und Gesundheit im Mittelpunkt der Diskussion. „Es ist auszuschließen, dass Schall bzw. Infraschall bei den vorhandenen Abständen zu den Windkraftanlagen gesundheitsgefährdend sind“, stellte Dr. Moshammer klar.

 

16.09.14 

Bürgerbefragung in Sigmundsherberg

Am 12. Oktober entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über sechs Windkraftwerke, die in der Marktgemeinde Sigmundsherberg entstehen sollen. Der Gemeinderat kam den Kritikern des Projektes entgegen und beschloss folgende Fragestellungen: 

Soll der Gemeinderat der Marktgemeinde Sigmundsherberg Flächen in der KG Kainreith und KG Walkenstein für 6 Windkraftanlagen unter Einhaltung des gesetzlichen Mindestabstandes von 1200 m zu gewidmetem Wohnbauland in „Grünland-Windkraftanlage“ umwidmen? 

Soll der Gemeinderat der Marktgemeinde Sigmundsherberg die Errichtung des Windparks Meiseldorf durch Zustimmung zur Reduzierung des Mindestabstandes von 2000 m auf 1200 m zu gewidmetem Wohnbauland ermöglichen?

„Das Thema Windpark bewegt viele Bürger. An den sechs geplanten Anlagen scheiden sich die Geister. Es gibt leidenschaftliche Gegner und überzeugte Befürworter in unserer Gemeinde. Wir wollen es nun genau wissen und rufen am 12. Oktober zur Abstimmung über Windkraft“, erläutert Bürgermeister Franz Göd, der an seiner Unterstützung für das Projekt keinen Zweifel lässt: „Für mich ist Windkraft eine saubere Energie, die wir nutzen sollten. Ich bin überzeugt, die Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger sieht das genau so“.

Auch die zweite Fraktion im Gemeinderat steht zu dem Windparkprojekt: SP-Fraktionschef Gerhard Treiber: „Das Projekt macht Sinn für die Umwelt, die Gemeinde und die Bürger. Die sechs Windkraftwerke produzieren mehr sauberen Strom als 14.000 Haushalte in einem Jahr verbrauchen. Gemeinsam können wir zu einer Energie-Modellgemeinde in NÖ werden. Wir haben ein Energiepaket für alle Bürger geplant – mit gratis Energieberatungen, Solarförderungen, Umtauschprämien für Stromfesser und so weiter… Ich stimme am 12. Oktober daher sicher mit Ja!“   

 


 

Infoveranstaltung in Kainreith: Windkraftfreunde klar in der Mehrzahl

Mehr als hundert Besucher kamen am 10. September ins Gasthaus Koch zu einer Infoveranstaltung über den geplanten Windpark in der Gemeinde. Der Andrang war so groß, dass kurzfristig eine zweite Leinwand und zusätzliche Lautsprecher zur Übertragung in den Schankraum organisiert werden mussten.

Bürgermeister Franz Göd unterstrich die Vorteile der Windkraft für Gemeinde und Bürger: „Dieser Windpark ist die größte Investition in unserer Gemeinde seit dem Eisenbahnbau. Von den Windparkbetreibern erhalten wir jährliche Zahlungen, die wir in ein Energiepaket investieren, von dem alle Bürger profitieren – von der erweiterten Förderung für Solaranlagen und Stromsparprämien beim Tausch von alten Elektrogeräten über Gratis-Energiesparlampensets und Gratis-Energieberatung für alle Haushalte. Der Gemeinderat steht einstimmig hinter dem Projekt!“

Projektleiter Heribert Müller stellte die Dimensionen klar: „Sechs Windkraftwerke und nicht mehr. Mindestens 1.400 Meter von dem nächsten Wohngebiet entfernt!“ Mit zwei Dutzend Fotomontagen, die nach den strengen Kriterien für das Behördenverfahren erstellt wurden, zeigte er die wichtigsten Perspektiven, von denen aus der Windpark in Zukunft zu sehen sein wird.

„Lassen Sie sich nicht von jenen verunsichern, die vor 70 oder 80 Windrädern im Bezirk warnen. Bei uns in der Energieregion mit fünf Gemeinden gibt es zwei überschaubare Projekte – mit sechs Windrädern in Sigmundsherberg und acht in Meiseldorf- und dabei wird es auch bleiben!“, betonte Niko Reisl, Obmann der Energieregion Waldviertel Ost.

Zehn Jahre Erfahrung mit einem Windpark im oberösterreichischen Sternwald brachte Gastreferent Andreas Reichl ein: „Unser Windpark ist eine Attraktion und zieht fast jede Woche Gäste an. Sogar der ursprünglich kritische Tourismusverband ist mittlerweile sehr positiv auf uns zu sprechen. Das gleiche bei den Jägern, die sogar beobachtet haben, dass sich Elche und Wildschweine bevorzugt bei den Windkraftwerken aufhalten“.

In der anschließenden Diskussion wurden auch kontroversielle Argumente ausgetauscht. Die meisten Fragen von Anrainern wurden geklärt, die Debatten mit den Projektkritikern werden sicherlich fortgeführt. 

 


Infoclip zum Windpark Sigmundsherberg

Sehen Sie sich hier unseren Infoclip zum geplanten Windpark Sigmundsherberg:



Info-Veranstaltung Siegmundsherberg

2.08. Auch beim gestrigen Info-Nachmittag im Pfarrhof Siegmundsherberg informierten sich wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in offenen Gesprächen mit Bürgermeister, Gemeinderäten oder Fachleuten der Windkraft Simonsfeld über alle Aspekte des geplanten Windparks.

Wie schon bei den vorangegangenen Info-Veranstaltungen zeigen Fotomontagen die geplanten Windkraftwerke von mehreren Sichtwinkeln und Standorten aus und bieten damit gut nachvollziehbar eine Überblick über die Sichtbarkeit der Anlagen. Filme und Broschüren ergänzten das umfangreiche Informationsangebot.


Infotag in Theras

1.08. Auch gestern besuchten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Theras, Missingdorf und Röhrawiesen unseren Infotag im Kulturzentrum Theras. Neben Bürgermeister Franz Göd und Vizebürgermeister Johannes Hofer standen vier Mitarbeiter der Windkraft Simonsfeld für Fragen und ausführliche Diskussionen zur Verfügung.
Plakate, Filme und Infomaterial zum geplanten Windpark ergänzten das umfassende Informationsangebot.

 


Infotag in Kainreith

31.07. Der gestrige Infotag in Kainreith stieß auf reges Interesse der örtlichen Bevölkerung, mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger - unter anderem aus Kainreith, Walkenstein und Brugg - holten sich Informationen aus erster Hand. Konstruktive Gespräche über den geplanten Windpark in der Gemeinde Sigmundsherberg füllten den Nachmittag im Feuerwehrhaus Kainreith. Anwesend war unter anderen auch Bürgermeister Franz Göd, seitens der Windkraft Simonsfeld stand ein vierköpfiges Team der Projektentwicklung für Fragen und Antworten zur Verfügung. Mittels zahlreicher Fotomontagen wurden die geplanten Anlagen von mehreren Standorten und Perspektiven aus gezeigt.

 


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